Unsere Meinung

Unternehmens-Verantwortungs-Initiative

Die Unternehmens-Verantwortungs-Initiative (a. g. Konzern-Initiative / Konzernverantwortungs-Initiative / Konzernverantwortung) fordert zusätzliche Haftungsbestimmungen für Unternehmen, die international anerkannte Menschenrechte und internationale Umweltstandards verletzt haben. Diese Regeln wären weltweit einzigartig und führten zu weitreichenden rechtlichen, politischen, aber auch wirtschaftlichen Problemen. Geholfen wäre damit niemandem, denn die Verrechtlichung führt in eine Sackgasse, die dem eigentlichen Ziel mehr schadet wie nützt. Der Arbeitgeberverband See-Gaster lehnt die Initiative ab.

 

November 2018

 

Selbstbestimmungsinitive

Der Wirtschaftsstandort Schweiz ist erfolgreich und wettbewerbsfähig – auch dank dem Völkerrecht. Genau dieses greift die Selbstbestimmungsinitiative an: Sie schwächt damit Stabilität und Rechtssicherheit und isoliert die Schweiz international. Ein Gutachten von Prof. Dr. Christine Kaufmann der Universität Zürich hat rechtliche Konsequenzen auf wichtige bestehende Wirtschaftsabkommen untersucht. Die Ergebnisse zeigen konkrete Probleme der Initiative auf. Durch eine Vielzahl ausgehandelter Abkommen kann sich die Schweiz als Exportnation international behaupten und ihre Interessen auf dem Rechtsweg durchsetzen. Mit der Selbstbestimmungsinitiative würden diese Erfolgsfaktoren geschwächt und damit das Gegenteil von dem erreicht, was die Initianten vorgeben. Wenn die Schweiz die Einhaltung von internationalen Verträgen nicht mehr garantieren kann, dann schadet das in erster Linie den hiesigen Firmen, die auf langfristige Planungssicherheit angewiesen sind. Basierend auf einer fundierten Analyse lehnt der Arbeitgeberverband See-Gaster die Initiative ab.

 

November 2018